Wir auf Galapagos 23.06. - 28.06.

Dienstag, 03.07.2012

Hier ein kurzer Ueberblick ueber unseren Kurzurlaub auf den Galapagos Inseln. Es war wunderschoen.Samstags sind wir hingeflogen. Nachmittags gings in die Charles Darwin Station wo wir Lonesome George in seinen letzten Stunden noch sahen, leider ist er ja am Sonntag verstorben.

Am Sonntag gings mit dem Speedboot auf die Insel Ferdinanda, auf der Fahrt dorthin wurden Evis Schuhe von dem Mann gebenueber angekotzt. Das war nicht so schoen. Auf der Insel haben wir dann Riesenschildkroeten und Priatenverstecke angschaut, nachmittags sind wir mit dem Boot zu einer Bucht gefahren und waren schnorcheln.

 

Montag Vormittag wanderten wir ca. 1 Stunde zum Strand Tortuga Bay. Traumhaft schoen, weisser Sand, blaues Meer. Danach sind wir mit unseren Sachen auf die Insel Isabela gefahren. Unser Hotel dort war sehr cool. Wir haben Flamingos gesehen und einen kurzen Abstecher zum Strand.

Am naechsten Tag hatten wir eine Wanderung zum Vulkan Sierra Negra vor uns, gut dass uns der Guide erst danach erzaehlte das es 16 km waren. Aber die Wanderung wars echt wert. Nachmittags gings nochmal zum Schnorchlen, wo die Seeloewen mit uns geschwommen sind! =)

Mittwoch war unser freier Tag, an dem wir eigentlich an den Strand wollten, leider hat das wetter nicht so mit gespielt! Wir haben uns es trotzdem gut gehen lassen ;-)

 

Und am Donnerstag gings schon wieder zurueck nach Quito!


 

Meine Arbeit im Kindergarten

Dienstag, 19.06.2012

Die Arbeit im Kindergarten macht wirklich sehr viel Spaß, auch wenn man manchmal das Gefühl hat, das die Erzieherinnen die dort arbeiteten nicht wirklich einen genauen Plan haben.

Ich bin dort immer von 8.00 - 12.30 Uhr mit noch einer Mitbewohnerin unseres Apartments. Wir beschäftigen uns viel mit den Kindern, müssen aber auch seeeehr vielbasteln und dementsprechen schauen wir danach auch immer aus.

 

Ich habe ja noch nie in einem deutschen Kindergarten gearbeitet, aber ich denke das manche Sachen in Deutschland ganz anders sind. Wenn ein Kind wirklich gar nicht hören will, muss es sich auf den Boden knien und einige Zeit so verharren, da weinen die Kleinen immer ganz schrecklich... Beim Mittagessen gibt es immer als Vorspeise Suppe, die gegessen werden muss. Falls ein Kind sie nicht ist, stopft ihm die Erzieherin die Suppe im schnelldurchlauf in den Mund, dabei läuft meist die hälfte auf die Kleidung. Das sind aber wirklich die einzigen Dinge die hier einfach ein bisschen schlimm sind, ansonsten sind die Erzieherinnen meist sehr lieb und nett! Man erkennt allerdings schon, das es einfach an Geld fehlt. Die Spielgeräte sind verrostet und sehr alt. Die Spielsachen sind ebenfalls sehr alt und fallen halb auseinander. Es läuft nicht den ganzen Tag Wasser und einen Stift zu finden der schreibt ist manchmal wirklich ein Wunder. Ich glaube aber immer noch das ich in einem ziemlich guten SOS Kindergarten gelandet bin. Dieser liegt mitten im Zentrum von Quito - es gibt dort ein eigenes Büro und viel Platz für die insgesamt 100 Kinder die den Kindergarten besuchen. Ich hab bei gutem Wetterdirekte Sicht auf den Cotopaxi.

Die Kinder sind sehr lieb auch wenn ich mich manchmal nur mit Händen und Füßen mit Ihnen verständigen kann. Sie schätzen es das sich jemand mit Ihnen beschäftigt und wollen immer volle Aufmerksamkeit, die ich natürlich versuche zu geben.

Strandwochenende Puerto Lopez 09.0612 - 11.06.12

Sonntag, 17.06.2012

Unser Strandwochenende in Puerto Lopez begann mit einer 9 – stündigen Busfahrt. Wie immer kamen wir ziemlich früh an unserem Ausflugsziel an, es war wieder mal 5 Uhr morgens und wir auf  der Suche nach einem Hostel. Als wir dieses gefunden hatten, entschied sich Laura dazu noch ein Stündchen zu schlafen und ich ging gleich mit den anderen Mädls an den Strand um den Sonnenaufgang mit zu erleben. Leider wurden wir von den ungefähr 15 Hunden die dort wohnen dermaßen belästigt, das wir nach circa 15 Minuten das Weite suchten. Später stellten wir fest, das diese sich am Tag nicht blicken lassen, weil es Ihnen da zu heiß ist – zum Glück für uns! Als fast einzige Touris am Strand von Puerto Lopez faulenzten wir den ganzen Tag in der Sonne, so wie es sich am Playa auch gehört. Am Abend erkundeten wir die …hm… wie soll man es nennen… Bambushüttenbars und genehmigten uns super leckere „Diquiri D Fresa“ (Alkohol mit Erdbeeren).



Am zweiten Tag unseres Strandwochenendes fuhren wir mit einem Taxi anderer Art an den schönsten Strand Ecuadors „Los Frailes“ - wir waren begeistert! Es war dort sehr sauber und fast keine Menschenseele anzutreffen. Es überkam uns allerdings wieder mal die Wanderslust, als wir sahen, das es auf einem der umliegenden Berge eine Aussichtsplatform gab, also entschlossen wir dort hinauf zu wandern. Nach dem wir total verschwitzt oben angekommen waren, genossen wir den Ausblick und machten uns noch auf den Weg zum nächsten Strand auf der anderen Seite, auch dort war es wunderschön! Wir machten noch ein paar Sprinbilder (wie man des halt so macht;)) und wanderten dann wieder zurück.

Alles hätte wunderbar sein können, aber natürlich hat auch wieder etwas wieder nicht so ganz geklappt ... ;)
Bei unserer Rückfahrt mit dem etwas anderem Taxi (Ein Rikscha mit Motor) erwischten wir ein ganz spezielles Gefährt. Mit 10 km/h sausten wir los und wurden bei aufwärtsführenden Straßen leider auch nicht gerade schneller, nachdem wir für die insgesamt 15 Kilometer weite Fahrt schon eine halbe Stunde gebraucht hatten und noch nicht mal bei der Hälfte des Weges waren, hielt unserer Fahrer (der übrigends ungefähr 1,50 groß war) dann doch mal an. Wir hatten ja schon den leichten Verdacht das etwas nicht stimmte, nachdem uns während der Fahrt immer wieder so komischer Geruch von Motor, Reifen oder Sonstigem in die Nase stieg, aber das er dann endlich auch einen Sinneswandel hatte, überraschte uns doch! Zu dritt standen wir um unseren Fahrer herum und schauten ihm bei seiner Analyse zu. Nach kurzer Zeit hielt allerdings, zu unserem Glück, ein anders Taxi und nahm uns mit. Da bekam der Name Fahrtwind gleich eine ganz andere Bedeutung, wir glauben es war das schnellste Taxi das Puerto Lopez zu bieten hat und innerhalb von 5 Minuten waren wir zurück an unserem Hostel! Danach gingen wir Fischessen, was wir auch am Tag zuvor getan hatten und auch den Tag danach machten! Muy rico (Sehr lecker)!!

Am dritten Tag unseres Aufenthaltes hatten wir Whale Watching gebucht. Zwei Tage zuvor schickten wir schon Stoßgebete los, damit das Wetter an diesem Tag sonnig werde. Uns wurde nämlich gesagt, das man die Wale am Besten sieht, wenn strahlender Sonnenschein ist. Leider war der Himmel an dem Tag als es los ging stark bewölkt und wir hatten wirklich Sorge nicht einen einzigen Meeresbewohner zu Gesicht zu bekommen. Naja wir fuhren also erstmal mit unserem Guide und noch ganz vielen englisch sprachigen Touristen los. Ich (Evi) hatte natürlich wieder den super Platz auf dem Boot erwischt, der Fahrtwind des Bootes spritzte mir das Meerwasser nur so um die Ohren und irgendwie kam es mir so vor als würde das wirklich nur bei mir so sein.  Aufjedenfall weiss ich jetzt das man eine Sonnenbrille nicht nur gegen Sonne verwenden kann!! Wir fuhren noch gar nicht so lange, da war es wirklich schon so weit, wir sahen die ersten Wale. Wir freuten uns wie kleine Kinder. Es war so toll, diese riesigen Tiere live zu sehen und sie waren manchmal wirklich sehr nah an unserem Boot. Hierzu haben wir auch ein Video gemacht, das ihr über den Link sehen könnt. Bitte lacht nicht ;)

 

http://youtu.be/5hjybkDNjZA

  

Mindo

Samstag, 16.06.2012

Am Sonntag den 03.06.12 sind wir Maedls aus dem Apartment 302 (also nur Evi, Miri, Laura denn mehr sind wir ja leider nicht mehr) nach Mindo gefahren. Diese Busfahrt war mal wirklich richtig kurz, nur 2 Stunden fahren, ein Kinderspiel fuer uns! Mindo ist ein kleiner Ort in der naehe von Quito, er ist fuer seine vielen Schmetterlinge, Voegel und Outdooraktivitaeten bekannt. Die anderen Maedls vom Apartment ueber uns sind schon am Samstag morgen hingefahren. 

Als erstes fuhren wir mit einem Taxi zu der Canopying Station. Ein bisschen Aktion muss auch mal sein. In Mindo gibt es leider keine "normalen" Taxis wie sonst ueblich!

Canopying laesst sich leider sehr schwer beschreiben. Man bekommt nen Gurt umgeschnallt und nen Helm, dann klettert man auf eine Plattform und haengt sich in so ein Seil ein, an dem man dann von einer Seite des Abgrundes zur anderen faehrt! Insgesamt waren es 13 Bahnen, Evi schrie zwischen durch mal nach ihrer Mama =)... Wir waren alle ziemlich froh als wir die letzte Fahrt hinter uns hatten. Das war ein ganz schoener Nervenkitzel. Foto gibts nicht so viele  wir waren mehr mit schreien beschaeftigt ;-)

Danach sind wir in das Schmetterlingshaus gefahren. Fuer Maedchen eine wunderbare Sache, genau unser Ding. Als erstes hat uns ne Frau kurz erklaert wie das mit den Schmetterlingen von der Raupe bis zum Fertigen so funktioniert. Das coolste an dem ganzen war, dass man sich Bananenbrei auf den Finger schmieren konnte und sich die Schmetterlinge dann auf die Hand sitzten. Wir machten unzaehlige Bilder aber jeder einzelne war halt sooooo schoen! Und Kolibris gabs auch zu sehen.

  

Die Maedls haben am Tag zuvor ne super Pizzaria entdeckt. Hier in Ecuador ist es leider nicht so einfach ne gute Pizza zu finden. Meistens haben die nen Keksboden und mega viel geschmaksneutralen Kaese drauf! Aber die was es da gab war wirklich sehr lecker. (Die zu Hause ist aber natuerlich noch viel besser).

Um 17:00 Uhr gings dann gemeinsam mit dem Bus zurueck nach Quito. War ein wirlich gelungener Ausflug.

 

Ach ja Evi ist die neue Popcorn Queen =D

Laura und Evi im Dschungel

Montag, 04.06.2012

Tag 1: Eigentlich sollten wir um 6:30, nach 8 stunden Busfahrt, in Lago Agrio ankommen. Da unser Bus zu unserer Überraschung aber nur 6 stunden brauchte, standen wir Mädls um 4.30 in aller Herrgottsfrüh und dunkel wars natürlich auch noch, am Busbahnhof! Um 9 Uhr nach einem Frühstück gings dann mit nem Minibus weiter zu unserem Boot. Mit dem düsten wir dann durch den Dschungel zu unserer Lodge .  Wie blöd machten wir hunderte Fotos von den Bäumen, als ob wir noch nie welche gesehn hätten. Auf unserer ersten Fahrt waren wir total begeistert von der Wildnis und haben  Affen, eine Babyanaconda, viele Vögel, blaue Schmetterlinge und Flussdelfine gesehen. In der Lodge angekommen machten wir erste Bekanntschaften mit unseren Mitbewohnern (sehr, sehr grosse Spinnen und viele Käfer).  Nachmittags gings dann mit dem Boot zur Großen Lagune wo wir dann mit den Piranhas schwimmen durften. Laura ist als erstes reingehüpft, Evi war die letzte (die alte Memme) ;-). Als Abschluss gabs noch nen wunderschönen Sonnenuntergang. Eine Kerze leuchtete uns den Weg durchs Zimmer, ohne sie hätte man genau so viel gesehen. Denn Stom gab es nur so lange die Sonne scheinte. Wir wurden von zirpenden Käfern und anderen Dschungelgeräuschen in den Schlaf gesungen. Und die 80%-ige Luftfeuchtigkeit machte sich kaum bemerkbar. :-)

 

Tag 2:  Als starteten wir den Tag mit einem sehr leckeren Frühstück. So wie fast alles im Dschungel lebte unser Brot auch irgendwie. Bei genauerem Hinsehen bemerkten wir, dass sich kleine rote Ameisen in unserem Brot sehr wohlfühlten. Aber wir sind ja hart im nehmen... Vormittags wanderten wir wie die Amazonen 3 Stunden durch den Regenwald. So viel haben wir im Leben noch nie geschwitzt. Die Ausbeute an exotischen Tieren war leider nicht so groß, lediglich zwei Minifrösche, Limettenameisen (Evi haben sie sehr geschmeckt), ein paar Vögel und das Highlight eine verirrte Schildkröte. Nach dem Mittagessen und einer kleinen Siesta ging es auf zum Piranhafischen. Laura war sehr motiviert und wollte unbedingt einen fangen, leider wollte auch nach dem 10. Fleischstück keiner anbeissen. Evi hat es halt dann auch mal versucht, und hatte nach 5 Minuten einen Fisch mit riesigen Zähnen an der Angel. Jeder Angler wäre sehr erfreut gewesen, Evi war nur hysterisch und wusste nicht was zu tun war, also schwang sie ihn in derGegend herum. Zum Glück hatten wir ja unseren Guide dabei.

Lauras Fischer Versuche:

Evis Fischer Versuch:

 

Als es dunkel war gings dann auf zur Krokodilssuche. Im Stockfinsteren, bewaffnet unseren Minitaschenlampen fuhren wir am Ufer entlang und suchten leuchtenden Augen. Wir als  Dschungelexperten haben da leider nicht so viel leuchten gesehen. Irgendwo im Dickicht fand unser Guide doch ein kleines Schnappi, wir waren hellauf begeistert. Noch begeisterter waren wir von den Fahrkünsten unseres Guids bei Nacht, wir fuhren nur geleitet vom Mondlicht, zurück zu unserer Lodge. Als wir ins Bett wollten hat es sich eine verwunschener Prinz in Froschgestalt auf unsere Klopapierrolle gemütlich gemacht, es wollte ihn aber keiner küssen.

 

 

Tag 3: Nach einer unendlichen Bootsfahrt, bei der wir uns einen mega Sonnenbrand holten, sind wir bei einen Schamanen zu Besuch gewesen. Da Evi der einzige Name war den der Guide sich merken konnte, durfte sie sich vom Schamanen "säubern" lassen. Das ganze war sehr lustig anzusehen. Haben davon auch ein Video gedreht, leider dauerts einfach zu lange es hoch zu landen!

Danach durften wir mit einer Dschungelfrau Yucabrot backen. Dazu gabs Thunfisch mit Mayonese und Marmelade. Etwas gewöhnungsbedürftig. Danach war es eigentlich an der Zeit wieder zurück zufahren, aber auf dem Weg zur Lodge, blüht unser Guide voll in seiner Aufgabe als Tierexperte auf. Wir starrten 20 Minuten auf einen Baum, in dem irgendwo in der Krone 2 Äffchen wohnten. Von diesen haben wir allerdings nur die Nasenspitze aus 30 Meter Entfernung gesehen. Evi war leicht ungeduldig und packte die bayerischen Schimpfwörter aus (Zefix i mog nimma, hob hunger, muas aufs Klo...). Es verstand sie sowieso keiner, egal ob Ecuadorianer oder nicht-Bayer. Nach einer viertel Stunde Pause gings gleich weiter zur Nachtwanderung. Mit Taschenlampe und Digicam gings durch den finsteren Dschungel. Nachts ist es irgendwie noch unheimlicher, zwischen Ameisen und Spinnen wanderten wir dicht hinter unserem Guide her, und erschracken bei jedem Blatt das uns berührte. Zum Glück dauerte diese Wanderung nicht so lang wie die bei Tags.

Leider haben wir die Nachtbilder auf einer anderen Kamera! Kommen aber noch!!

Tag 4: Am letzten Tag gabs das beste Frühstück von allen, sau leckere Pancakes mit Bananen. Hmmm. Leider ging es dann auch schon wieder zurück nach Quito. So ein Dschungelerlebnis ist etwas einmaliges und gehört definitiv zu unseren Highlights. Leider lässt sich das ganze nicht so gut aufschreiben, man muss einfach dabei gewesen sein. Die ausführliche Version gibt es wenn wir zurück sind! =)

Quito by Night und Vulkan Cotopaxi

Montag, 21.05.2012

Quito by Night.

Am Donnerstag den 17.05.12 machen wir mal wieder mit der Schule einen Ausflug der sich Quito by Night nennt. Also die Altstadt in der Nacht. Hierzu gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen. Wir lassen einfach ein paar Bilder sprechen.

  Hier haben wir auch gleich noch ein paar Bilder vom "Fuartgeh" geparkt. :)

 

Cotopaxi

Nachdem Evi und ich nicht genug von anstrengenden Wanderungen bekommen können, haben wir uns gleich mal den Aufstieg zum Vulkan Cotopaxi für den Sonntag gebucht! Der Vulkan Cotopaxi ist der größte aktive  Vulkan der Erde! Früh morgens um 7 gings für uns zwei mal wieder los! Mit einer kleinen Gruppen und nem neuen Guid fuhren wir ca. 2 Stunden zum Nationalpark Cotopaxi! Da gabs ne kurze Einweisung zu unserer Tour! Wir fuhren mit dem Bus bis auf 4500 m hoch, danch gings 300 Höhenmeter zu Fuß weiter! Unsere Mitbewohnerinnen, die das alles schon hinter sich hatten (der Ausflug gehört natürlich zum Pflichtprogramm), haben uns schon darauf vorbereitet das es wirklich anstrengend wird! Das Wetter war durchwachsen, es waren ziemlich viele Wolken um dem Berg herum, so dass wir unser Ziel nicht vor Augen hatten! Und dann gings auch schon los! Im Schneckentempo Schritt für Schritt nach oben, nach ca 50 Metern gabs die erste kurze Pause! Spätestens hier macht sich die Höhe sehr bemerkbar. Nach einer Stunde Aufstieg haben wir es aber dann doch geschafft, auf 4810 m gabs dann nen schwer verdienten Kaba!  Nach ner kleinen Pause gings dann wieder sehr schnell bergab zum Bus. Doch das war noch nicht alles, wir haben uns noch mehr vorgenommen! =) Mit dem Mountainbike düsten wir 10 km den Berg hinunter, da gings ganz schön dahin  (Alle sind heil angekommen)! Zum Schluss sind wir zu einer kleinen Lodge gefahren, wo es noch ein spätes Mitagessen gab und Lamas zum angucken! Danach waren wir allerdings am Ende! ;-)

3. Wochenende

Montag, 21.05.2012

Unser drittes Wochenende begann mit einem Freitags Ausflug (11.05.12) der Schule zum Cuy Essen.  In Ecuador werden so Meerschweinchen genannt, weil sie wenn sie Angst haben so quitschen ..cuy cuy cuy... :) Da dies eine sehr bekannte Speise in Ecuador ist, konnten wir uns das natürlich nicht entgehen lassen! Wir fuhren also mit dem Linienbus und ca. 20 Mitschülern in ein einsames Dorf  eine Stunde von Quito entfernt. Dort angekommen konnten wir unser baldiges Mittagessen, auf einem Holzpflockaufgespießt, auch gleich betrachten :) Man führte unsere gesamte Mannschaft in einen Nebenraum, wo wir dann die Wahl zwischen einem ganzen, einem halben und einem viertel Cuy hatten. Laura und ich entschieden uns für jeweils ein viertel. Als das Essen dann kam, staunten wir nicht schlecht und wussten gar nicht so recht  wie wir das ganze denn jetzt essen sollten. Wir hatten einen hinteren Teil bekommen, wo auch noch ein Füßchen dran war. Es wurde uns dann auch noch gesagt das man die Speise mit den Händen essen muss.... Fazit unseres Mitagessen:  wenig Fleisch - viel Fett  wir haben  nicht viel Fleisch runter gebracht und naja geschmeckt hat es uns nicht wirklich. Wir ließen fast alles (bis auf die Beilagen) zurück gehen, was uns wirklich furchtbar leid tat!

Der kleine Fuss des Cuys ;)

 

Am Samstag den 12.05.12 machen wir mit ein paar Mädels des über uns liegenden Apartments einen Trip in die Altstadt von Quito. Wir schauten uns zuerst die Basilika an, diese ist die größte Südamerikas wie man uns sagte und war wirklich unglaublich groß und schön! Wir stiegen über 300 Stufen nach oben bis zum obersten Aussichtsturm und wurden mit einem super Ausblick belohnt. Danach sahen wir uns noch eine goldene Kirche an und ein Museum "la ciudad" (Stadtmuseum) dieses war ganz nett ;) und sehr modern eingerichtet, es gab sogar eine Ausstellung eines deutschen Malers - den Namen haben wir allerdings schon wieder vergessen :) Nach der Citytour gönnten wir uns noch eine große Empanada für 1 EURO und fuhren mit dem Taxi wieder nach Hause, da wir am nächsten Tag eine größere Tagesreise geplant hatten.

 

 

Am Sonntag den 13.05.12 ging es dann mit einem Guide los zur Laguna Quilotoa. Um 7.00 Uhr startete unser Bus, an Board: 2 Schweizer, eine Brasilianerin, 2 Kanadier, 1 Australier und wir 6 Deutschen. Zuerst fuhren wir auf einen Einheimischenmarkt bei dem es alles was das Herz begehert zu kaufen gab: Früchte, Gemüse, Nudeln, Hühnerfüße, Schweineköpfe usw., daraufhin fuhren wir weiter zu einer Indigena Hütte mitten in den Anden. Es gibt in Ecuador noch viele Leute die die alte Tradition leben, also mit vielen Meerschweinchen in einer Hütte und abgeschieden von jeglicher Zivilisation. Nach insgesamt 5 Stunden kamen wir dann dort an, wo wir eigentlich hin wollten: Laguna Quilotoa. Zum ersten mal sahen wir den atemberaubenden Ausblick auf die Kraterlagune und waren wirklich begeistert! Nun stand uns aber noch der Abstieg hinab zum See bevor, den wir mit Bravur meisterten und dabei die wunderschöne Landschaft genossen. Unten angekommen machten wir einen kleinen Stop und ließen uns dann von unseren Mulis wieder hochtragen. Jaaa so schlau waren wir nämlich, das wir uns vorher um ein Rücktransportmittel umgeschaut haben ;) .  Ok, das ganze mit den Mulis hört sich schöner an, als es in Wirklichkeit war. Die armen Tiere wären fast verreckt bei dem Auftrag uns hoch zu bringen... Da ich mein Muli als letztes bekommen hatte, war ich ziemlich weit hinter den anderen, nur mit dem Guide und 2 kleinen indigena Jungen nicht älter als 8 Jahre, da kam zum ersten mal das Touristen Gefühl in mir auf  -  ich hoch zu Roß und die anderen 3 neben mir völligst fertig vom Aufstieg und bemüht mein Muli ständig am laufen zu halten. Laura hatte auch mit der Angst zu kämpfen, das ihr Muli nicht mit ihr den Hang hinunter stürtzt, so eng wie die "Pferde" hier die Kurven   nehmen. Oben heil angekommen, gab es dann noch ein Essen, üblich ist hier eine Suppe, ähnlich wie Kartoffelsuppe und Reis mit Hähnchen. Danach machten wir uns auf den Heimweg, der komischerweise dank Stau mal wieder doppelt so lange dauerte als normal, also statt 3 Stunden 6. Insgesamt hatte uns der Tag allerdings super gut gefallen und dann war das mit dem Stau nicht ganz so schlimm. 

Evis Muli

 

Banos - Das Tor zum Dschungel

Samstag, 12.05.2012

Samstag, 05.05.12 07:00

Die Sonne ist grad ueber Quito aufgangen, da waren wir schon bereit zum abfahren! Evi,Miri,Evelyn,Valentina,Kathrin,Melli und ich! Als erstes fuhren wir mit dem Taxi zum Busbahnhof! Auf der Fahrt zum Bus haetten wir fast 2 Menschen und 4 Hunde ueberfahren und mindestens 5 Auffahrunfaelle gebaut (die Taxi fahrer sind einfach nur total loco). Eigentlich sollte die Fahrt nach Banos nur ca. 3.5 Stunden dauern, da aber Ecuadorianer Schnellstrassen auch mal 1 Stunde fuer eine Radrennen mit gefuehlten 10 Teilnehmern sperren, waren wir erst nach 5 Stunden am Ziel.

Nachmittags gings dann in den "sehr geraeumigen" Zoo, mit vielen Voeglen und anderen exotischen Tieren, bei den wir aber leider nicht genau wussten wie sie sich nannten da alles auf Spanisch beschrieben war, und unser Spanisch leider noch nicht soo excellent ist, um Tiernamen zuuebersetzten! Danach gabs ne Kirche und das passende Museum zu besichtigen! Natuerlich mussten wir auch gleich noch das Shoppingangebot checken (muss man als Frau natuerlich ueberall, ganz klar, auch im hintersten ecuadorianischen Buschland).

  Laura und Hr. Nilson

Laura und Herr Nilson

Abends buchten wir eine ruhige fahrt zu einem Aussichtspunkt, von wo man aus theoretisch, einen Vuklan der rot leuchte, sehen konnte! Ich dachte das wir wie immer die einzigen Touris sein werden! Doch falsch gedacht! Es fuhren ca. 15 "Partybusse" mit lauter Musik und verrueckten Einheimischen, mit einem Affentempo, irgendeinen Berg hinauf! Eva waere fast aus dem Bus gefallen haetten wir sie nicht fest gehalten! ;-) Oben angekommen waren da noch mehr davon! Wir hatten nen mega Ausblick ueber die ganze statt und ein Unterhaltungsprogramm gabs auch noch! Leider konnten wir nicht ganz folgen --> Spanisch..! Danach gings den Berg wieder runter! Es war eine sehr unterhaltsame Fahrt, hat sich auf alle Faelle gelohnt!

 

Am naechsten morgen waren wir wunderbar in einem kleinen Cafe fruehstuecken. Es gab selbstgemachte Semmeln von ner etwas seltsamen, ausgewanderten Daenin, die extra um 5 Uhr aufgestanden ist, um sie zu backen (hatte sie uns mehrmals erzaehlt), Marmelade, Ruehrei, Obstsalat, Smoothies, Joghurt, Kaffee, Tee..0

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So gut gestaerkt, gings los zur Wasserfalltour! Im gleichen Bus wie am Abend zuvor gings die Strasse entlang, wobei man immer wieder angehalten hat um Fotos zumachen! Gleich beim ersten Wasserfall stuertzten sich Evi und die anderen Maedls todesmutig mit einer "Seilbahn" ueber den Abgrund zur anderen Seite! Ich fuhr nicht mit, einer muss ja Fotos machen ;-) 

  

Am letzten Wasserfall angekommen, gab es dich Moeglichkeit ganz runter zulaufen und ein paar super Fotos zumachen! Natuerlich mussten wir da hin.! Auf dem Weg runter haben wir zum erstenmal gemerkt, dass der Dschungel nicht mehr weit weg ist! Ueber einen Trampelfad mit Steinen als Stufen und einer Huehnerleiter gings immer weiter runter, aber ein Wasserfall war noch nicht zu sehen! Endlich unten angekommen war es wirklich richtig cool! So was gibts halt in Wartenberg und Umgebung nunmal nicht! Miri wagte sich dann noch fast bis ganz zum Wasser runter, war danach allerdings auch ziemlich nass! Danach mussen wir wieder rauf! Ja, spaetestens da merkte man, dass man sich doch 2500m ueber dem Meerresspiegel befindet und Evi und ich nicht die wahnsinns Sportskannonen sind! Jede 10 Meter eine Pause, voelligst durchnaesst und mich hoch rotem Kopf waren wir dann irgendwann doch noch oben angekommen! =)

Nachmittags nochmals ins Cafe, fuer nen Pancake und noch kurz ne Muetze kaufen, danach gings wieder zurueck nach Quito! Es war ein super Ausflug!

 

Ach ja in Ecuador sind nicht nur die Maenner etwas kleiner, auch die Hunde sind nicht ganz so gross ;-)

Die ersten 2 Wochen in der neuen Wahlheimat

Freitag, 04.05.2012

Am Sonntag den 22. April 2012 um .... (jegliches Zeitgefuehl war verloren) landeten wir nach einem traurigen Abschied von unseren Familien und Manu, sowie einem 11 Stunden Flug von Madrid in Quito. Angekommen ins unserem Apartment wurden wir von 2 Mitbewohnern begruesst. Unsere Wohnung ist fuer ecuadorianische Verhaeltnisse ziemlich schoen auch wenn es nicht mit deutschem Standard zu vergleichen ist! Die Putzfrau kommt wann Sie will und putzt auch was Sie will - also bis jetzt noch gar nicht :) achja und 3 Tage hatten wir nur Eiswasser zum Duschen... naja wir sehens locker!;)

Unser Zimmer Des is unser Zimmer Cool

Der erste Tag startet mit einem KITKAT vom Flugzeug und fuer Laura mit einer geliehenen Scheibe Schinken, da wir ja noch keine Moeglichkeit hatten einzukaufen - also anspruchsvoll waren wir ja noch nie, ne? ;)  Die erste Woche ging ziemlich schnell vorbei, wir waren beim Inder essen fuer 3 $ und dachten uns das wir das bestimmt buessen muessen, aber es hat alles funktioniert und unser Magen hat es uns nicht nachgetragen!Zwinkernd

Am Mittwoch ist hier immer Ladys Night in der Attic Bar, dort gibts von 9-11 kostenlose Getraenke fuer Frauen und kostenlosen Eintritt, da sind wir natuerlich jeden Mittwoch dabei!! Kopfweh ist zwar meistens am naechsten Tag vorprogrammiert, da jeder Mojito anders schmeckt und somit wohl auch nicht in jedem das gleiche drinnen is :D

 

Unser erster Ausflug war dann am ersten Wochenende nach Cuenca geplant, weil am Montag Feiertag war und wir dorthin 10 Stunden mit dem Bus zu fahren hatten. Gleich vorweg... es war nicht so wie wirs uns vorgestellt hatten!! Losgefahren am Freitag um 22.00 Uhr standen wir ziemlich verunsichert und ohne noetige Infos am Busbahnhof "Flota Imbabura". Nach planlosem rumstehen drinnen und draussen zwischen lauter Einheimischen die mich in meiner froschgruenen Regenjacke irgendwie komisch ansahen kam endlich unser Bus. Anstatt mit dem Bus haetten wir aber auch mit einer Ruettelplatte nach Cuenca fahren koennen. An aufs Klo gehen waehrend der Busfahrt war ueberhaupt nicht zu denken denn die Kloschuessel zu treffen waere das 8. Weltwunder gewesen. In Cuena selber war es sehr schoen, allerdings wurde uns ein bisschen fad, weil wir uns einfach mehr von dem Ort versprochen hatten. Am naechsten Tag fuhren wir noch nach "Ingapirca" das sind alte Inka Ruinen - die sind schoen anzusehen, aber das wars auch schon. Ich glaub langsam wir sind Kulturbanausen...;). Achja zurueck mit dem Bus nach Quito brauchten wir statt 10 nur 8 Stunden, weil unser Fahrer ein bisschen "loco" (verrueckt) war und nein wir hatten keine Angst :)   Die Innenstadt von Cuenca

Ansonsten waren wir schon Empanadas essen und haben uns Jugos (spricht man Hugo) bestellt, das sind frisch gemixte Saefte aus allen moeglichen Fruechten die man haben will - seeehr lecker!!

Heute haben wir zum ersten mal unsere Waesche aus der Waescherei abgeholt... naja was soll ich sagen... ES IST EINFACH NUR SCHRECKLICH!!! Es ist nicht ganz sauber, es verliert alles seine Farbe und alles zurueck zu bekommen was man hingebracht hat ist schier nicht moeglich - also hier schon mal ein Apell an unsere Eltern -> Ein Einkaufsgutschein wenn wir zurueckkommen waere einfach grandios :D

Dieses Wochenende gehts dann nach Baños (Banjos) mit mehreren Mitbewohnerinnen, ich bzw. Laura werden dann berichten!  Lachend

 

Erster Eintrag

Donnerstag, 15.03.2012

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.